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6. November 2019

Schutz vor Phishing-Mails: So wehren Sie sich gegen Trickbetrug im Internet

Online-Banking wird heute bereits von knapp 60 Prozent aller Österreicher genutzt. Trotz hoher Sicherheitsstandards kommt es im Internet immer wieder zu Betrugsversuchen mit gefälschten Mails. Phishing-Mails gehören dabei zu den häufigsten Bedrohungen.

In diesem Beitrag erhalten Sie Informationen darüber, wie Sie sich gegen betrügerische Mails im Internet schützen können und welche Vorsichtsmaßnahmen Sie grundsätzlich ergreifen sollten.



Wie beugen Sie Phishing vor?


Mittels „Phishing“ versuchen Drit te in den Besitz von Konto- und Login-Daten einer Person zu gelangen. Der Absender einer Phishing-Mail gibt sich dabei als jemand anderes aus und versucht den Empfänger durch unterschiedliche Vorwände zur Bekanntgabe vertraulicher Daten zu bewegen. Diese Vorwände könnten z. B. lauten „Ihr Konto wurde gesperrt“ oder „Installation einer Sicherheitssoftware/App erforderlich“. Das Ziel ist, dass der Empfänger seine persönlichen Daten preisgibt.


Mit diesen einfachen Schritten können Sie Phishing vorbeugen:


●     Um Betrugsversuche von vornherein zu vermeiden, sollten Sie Ihr eBanking nur auf vertrauenswürdigen Endgeräten sowie Netzwerken nutzen – nicht jedoch auf zum Beispiel öffentlichen Geräten.

●     Achten Sie stets auf den Absender der E-Mails, besonders wenn diese Ihnen nicht sicher vorkommen. Oft verstecken sich Rechtschreibfehler oder falsche Logos in den gefälschten Mails.

●     Für einen allgemein höheren Phishing-Schutz empfiehlt es sich weiterhin, für jeden Nutzer einen eigenen Zugang zum Endgerät einzurichten, welcher durch ein starkes Passwort geschützt ist.

●     Achten Sie zudem darauf, dass Sie auf Ihrem Computer oder Smartphone immer die aktuellsten (Sicherheits-) Updates für Ihr Betriebssystem und Browser installiert haben. Es ist dabei ratsam, automatische Updates zu aktivieren, um stets sichergehen zu können, dass System und Applikationen auf dem neuesten Stand sind.

●     Die auf Smartphones und Computern vorhandenen Sicherheitsfunktionen sollten ebenfalls unbedingt eingeschaltet bleiben, da die Deaktivierung solcher Funktionen zu Sicherheitslücken führen kann, was das Risiko für Datenmissbrauch erhöht, etwa durch Phishing-Mails oder betrügerische Webseiten.



So erkennen Sie eine sichere Verbindung


Wenn Sie eine Verbindung zum eBanking aufbauen möchten, überprüfen Sie, dass Sie über eine gesicherte Verbindung Daten mit der BAWAG P.S.K. austauschen. Diese erkennen Sie an einem geschlossenen Vorhängeschloss in der Adressleiste Ihres Internet-Browsers. Bei Klick auf das Vorhängeschloss können Sie feststellen, ob das Zertifikat auf “BAWAG P.S.K.” lautet. So können Sie sicher sein, dass der optimale Schutz für Ihre Daten gewährleistet ist. Zudem sollten Sie immer darauf achten, dass beim Aufruf des eBankings in der Adressleiste Ihres Browsers die Adresse mit https beginnt – nicht mit http.


Um Betrug durch Phishing zu vermeiden, steigen Sie niemals über einen Link aus einer Mail oder SMS in das eBanking ein. Rufen Sie das eBanking ausschließlich direkt über https://ebanking.bawagpsk.com auf oder über die Homepage der BAWAG P.S.K. Bei Verwendung der eBanking App klar achten Sie darauf, dass Sie die App von offiziellen Stores herunterladen (z.B. Google Play Store, Apple Store). Überprüfen Sie nach Möglichkeit auch kontinuierlich Ihre Kontoumsätze auf Unregelmäßigkeiten und melden Sie diese Ihrer Bank. Sie können sich in der klar App übrigens Nachrichten zu jedem Kontoausgang schicken lassen und diese kontrollieren.



Phishing erkennen und richtig handeln 


Grundsätzlich fordern Banken Ihre KundInnen niemals dazu auf, vertrauliche Zugangs- und Transaktionsinformationen preiszugeben. Dazu zählen insbesondere Verfügernummer, Kreditkartendaten, PIN / Passwort oder TAN. Bei dieser Art von Nachrichten handelt es sich immer um Betrugsversuche!

Sollten Sie eine E-Mail oder eine SMS erhalten, welche Sie dazu auffordert vertrauliche Informationen weiterzugeben, öffnen Sie niemals enthaltene Links oder Anhänge, da Betrüger dadurch Zugang zu Ihren persönlichen Daten bekommen können. Antworten Sie auch nicht auf Phishing-Mails, sondern löschen Sie diese einfach.



Was tun im Ernstfall?


Bei sicherheitsrelevanten Vorfällen sollte der PIN bzw. das Passwort sc hnellstmöglich über eine sichere Verbindung geändert werden. Im Notfall sperren Sie Ihren Online- oder Mobilebanking-Zugang sicherheitshalber über die Bank-Hotline oder selbst durch die angebotenen Sicherheitseinstellungen. Dann können zwar Sie nicht mehr zugreifen – die Betrüger mit Ihren Daten jedoch auch nicht. Wenn Ihnen beim Aufruf bzw. während der Nutzung des eBankings Unregelmäßigkeiten auffallen oder wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre PIN dritten Personen bekannt ist, dann wenden Sie sich im Zweifelsfall immer an die BAWAG P.S.K. eBanking Hotline unter 05 99 05 995. Das gesamte BAWAG P.S.K. Team ist stets um die Sicherheit Ihrer persönlichen Informationen und Kontodaten bemüht.


Weitere Arten von Phishing, wie Trojaner im Mobile Banking, und wie Sie sich vor diesen am besten schützen können, finden Sie in unserem Sicherheitsportal.




Abschließend möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es sich bei diesen Vorsichtsmaßnahmen keineswegs um eine vollständige Auflistung handelt. Betrüger sind erfinderisch und werden sich immer wieder neue Wege einfallen lassen, um an Ihre sensiblen Daten heranzukommen. Auf unserer Website werden Sie regelmäßig über aktuelle Warnungen informiert.






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