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7. März 2018

Olé: Autourlaub in Spanien.

 

Nur am Strand liegen ist nicht Ihre Vorstellung von Urlaub? Dann sind Sie vielleicht der Typ für eine Autoreise. Flexibel die schönsten Flecken der Erde erkunden und selbst entscheiden, wo Sie übernachten – da bekommt Urlaub gleich mehr PS. Wie unser Trip nach Andalusien beweist.


Der Weg ist das Ziel.

Nach zu vielen nervigen Jahren mit unserer alten Rostschüssel war es letzten Sommer endlich soweit: neues Auto! Plötzlich wurde Auto fahren wieder zu etwas, das Spaß macht. Und da hatten wir schnell eine – zugegeben – nicht ganz alltägliche Idee geboren: Wir fahren mit dem Auto nach Südspanien! Wenn schon Auto fahren, dann lang Auto fahren, dachten wir uns. Immerhin ist ja der Weg das Ziel. Der führte uns über München, Genf und Montpellier (wir haben hier Halbzeit gemacht und übernachtet, aber wenn Sie lieber durchfahren, bleiben Sie zumindest auf einen Kaffee stehen und schlendern Sie durch diese Bilderbuchstadt), vorbei an Barcelona und Valencia schließlich zu unserer ersten Destination.

 

Freitag: Hallo Malaga!

Das schon eingebaute Navi (danke, Neuwagen!) war bei der Fahrt ins Zentrum Malagas besonders hilfreich. Der Baustellensommer schlägt wohl auch hier zu und sorgt für etliche Umleitungen – mit unseren mageren Spanischkenntnissen wären wir sicher ewig im Kreis gefahren. Nach dem Check-in im Hotel „Casa Miraflores“ wandern wir den restlichen Tag auf Picassos Spuren, der hier wohnte und arbeitete. Dass sich ein Hotel im Stadtkern auszahlt, merken wir spätestens nach dem abendlichen Besuch in einer der vielen Tapas-Bars – der süffige spanische Rotwein hätte sich mit Auto fahren nicht vertragen. Apropos Hotel: Wir sind mit dem „Casa Miraflores“ sehr zufrieden, haben aber auch über Klassiker wie das „Hotel Venecia“ nur Gutes gehört.

 

Insidertipp: Unser Concierge im Hotel empfiehlt uns den „Mercado Central Atarazanas“ (nur wenige Meter von der „Calle Puerat del Mar“ entfernt). Täglich außer Sonntag bietet der überdachte Stadtmarkt frische Waren und herrliche Fotomotive an.


Samstag: Künstler lieben Ronda.

Gute zwei Autostunden von Malaga entfernt liegt unsere zweite Destination, Ronda. Wir nehmen den Weg entlang der Küste bis Marbella und fahren dann hinauf auf den Berg, der – und das macht die Faszination dieser Stadt aus – auf der anderen Seite jäh in ein tiefes Tal abbricht. Mit den Häusern, die fast bis an den Rand der Schlucht gebaut sind, ergibt das ein beliebtes und fast schon postkartenkitschiges Motiv, das durchaus ein Instagram-Posting wert ist. Den Rest des Tages verbummeln wir beim Essen, in Kunstshops und in Cafés, bevor wir uns im „Catalonia Ronda“ (Ausblick vom Pool auf eine Stierkampf-Arena!) noch ein paar Drinks gönnen und dann zufrieden und erschöpft ins Bett fallen.

 

Insidertipp: Wir hatten als Empfehlung das „Casa Maria“ (Plaza Ruedo Alameda) mit auf den Weg bekommen und wollten einen Tisch draußen auf der Plaza – doch auf denen prangte überall ein „Reservado“-Schild. Enttäuscht wollten wir schon abziehen, als ein Einheimischer uns (in wirklich gutem Englisch!) zuflüsterte, doch einfach den Wirt zu fragen – die Schilder stehen dort nämlich selten für echte Reservierungen. Also nicht gleich von einem „Reservado“ abschrecken lassen!


Sonntag: Sevilla, die Wiege des Flamencos.

Wir haben das Gefühl, dass die schönsten Plätze Andalusiens stets nur rund zwei Stunden voneinander entfernt liegen. Denn von Ronda aus ist man in dieser Zeit locker in Sevilla – und das ist gut, weil es hier viel zu sehen gibt. Der berühmte maurische Königspalast Alcázar, die Kathedrale, die Giralda – ein ehemaliges Minarett – und die Plaza de Espana sind Fixstarter auf unserer Route und wirklich einen Besuch wert. Wir überlegen kurz, ob wir auch noch zum modernen Bau auf der Plaza de la Encarnacion pilgern, quasi als Kontrastprogramm. Doch wir entscheiden uns dann doch für ein Abendessen mit Flamenco im „La Carboneria“.

 

Insidertipp: Vor dem Alcázar bilden sich schon morgens gerne mal Schlangen. Wer auf Nummer sicher gehen und nicht zu lange warten will, ist ca. eine Stunde vor der Öffnung dort, also gegen 08:30 Uhr. Kopfhörer und Musik am Handy mitnehmen, dann vergeht die Wartezeit schneller.


Nach drei Tagen Andalusien machen wir uns mit neuen Kilometern auf dem Tacho und frischen Erinnerungen auf den Heimweg (diesmal mit Zwischenstopp in Avignon – ja, das mit der Brücke über die Rhone). Unser Resümee über eine Reise mit dem Auto? Manchmal ist das lange Fahren etwas anstrengend, aber wer generell nicht gerne Auto fährt, wird ohnehin den Flieger wählen. Für uns überwiegen die Vorteile: Man ist sein eigener Herr und kann auch mal ganz spontan stehenbleiben und Orte erkunden, an die man als Pauschaltourist erst gar nicht kommt. Vor allem, wenn dank des Autokredits der BAWAG P.S.K. mehr für die Urlaubskassa übrig bleibt, weil man keine Zinsen und Gebühren bezahlt. Hier geht’s lang zum Rechenbeispiel und allen Details!

 

Falls Ihnen der Weg nach Spanien mit dem Auto dann doch zu weit ist, gibt es auch in Österreich und in den umliegenden Ländern wundervolle Orte und Hotels, die einen Kurztrip mehr als wert sind. Genießen Sie schöne Momente zu zweit in einem exklusiven Wellness-Hotel oder bei einem Wanderurlaub in den Alpen. Und damit Sie dabei auch noch sparen, können Sie mit dem DANKESCHÖN Treueprogramm 100 DANKE einsetzen und erhalten einen € 100,- Reisegutschein für Ihren Kurzurlaub zu zweit. Mehr Infos dazu finden Sie hier


Linktipps

Malaga entdecken: http://www.malagaturismo.com/de

Ronda erleben: http://www.turismoderonda.es/de/

Sevilla erkunden: https://www.visitasevilla.es/de

 

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