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31. Januar 2017

Taschengeld macht sich bezahlt


Für Kinder bzw. Jugendliche ist das Taschengeld die erste regelmäßige Einkommensquelle. Doch das Taschengeld soll nicht in erster Linie dafür dienen, sich diverse Waren zu leisten, sondern vielmehr den richtigen Umgang mit Geld zu erlernen. Und solange man ein paar hilfreiche und einfache Grundregeln beachtet, ist das auch überhaupt nicht schwer.

 

Aus entwicklungspsychologischer Sicht wird sogar empfohlen, Kindern mit 6 Jahren schon wöchentlich einen kleinen Geldbetrag zu geben. Dadurch bekommen sie ein Gefühl für Geld und dessen Wert. Sie begreifen auch, dass das Taschengeld nicht reichen wird, um sich jeden Wunsch zu erfüllen und sie daher sparen müssen. Dies allein, legt schon den Grundstein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzen.

 

Mit Freunden ins Kino gehen, in der Schule eine Jause kaufen oder Geld für Technik und andere Konsumgüter ausgeben. Gerade Jugendliche im Alter von 13 Jahren, haben einen gewissen Bedarf an verfügbarem Kapital für diverse Aktivitäten. Taschengeld hilft an dieser Stelle vor allem dabei, Prioritäten zu setzen und zeigt Jugendlichen, wie wichtig es ist, sich Geld einzuteilen. Empfehlenswert ist hierbei eine monatliche Ausbezahlung des Taschengeldes. Denn so lernt das Kind auch über einen längeren Zeitraum mit dem verfügbaren Geld zu haushalten.

 

Oftmals bleibt gerade bei der Höhe des Taschengeldes jedoch ein großes Fragezeichen. Hier hilft eine einfache Formel:


Selbstverständlich hängt die Höhe des tatsächlichen Taschengeldes natürlich auch von Faktoren wie Familieneinkommen, der Anzahl der Geschwister, finanziellen Belastungen oder auch vom Verwendungszweck ab. Ratsam ist es aber allemal, die Höhe des Taschengeldes gemeinsam mit dem Kind festzulegen und dabei auch zu klären, für welche Ausgaben das Kind dadurch in Zukunft selbst aufkommen muss.

 

Eine wichtige Grundlage in Sachen Taschengeld ist Regelmäßigkeit und Konsequenz. Zahlen Sie Ihrem Kind immer zu einem im Vorhinein festgelegten Zeitpunkt das Taschengeld aus. Vermeiden Sie auch, für einen scheinbar plötzlich dringenden Wunsch einen finanziellen Vorschuss zu geben. Denn dadurch fördern Sie die Fähigkeit, mit dem Geld wirklich hauszuhalten. Sollte das Taschengeld vor Monatsende doch bereits ausgegeben worden sein, setzen Sie sich mit Ihrem Kind zusammen und klären Sie, wie es dazu kommen konnte und wie sich so etwas in Zukunft vermeiden lässt.

 

Je früher ein Kind lernt, sich seine Finanzen einzuteilen, desto besser ist es auf seine Zukunft vorbereitet. Ein praktischer Helfer ist hier ein Haushaltsbuch, in das alle Ausgaben bzw. Einnahmen eingetragen werden. So hat das Kind auch mit einfachen Mitteln immer einen Überblick über sein Geld.

 

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