Filter
23. Mai 2014

Die skurrilsten Geldfakten, die Sie je gehört haben


Im Kaffeehaus, im Supermarkt oder beim Shoppen – tagtäglich kommen wir mit Geld in Berührung. Allerdings haben wir nur eine vage Vorstellung davon, welche interessanten Fakten sich hinter den Banknoten und Münzen verbergen, die durch unsere Hände wandern. Wir haben für Sie ein paar Schmankerl aus dem Skurrilitätenkabinett rund um das liebe Geld zusammengesucht.


Andere Länder, andere Sitten

Wussten Sie, dass es auf Hawaii per Gesetz verboten ist, Geld in seinen Ohren zu verstecken? Aber auch in Iowa findet man eigensinnige Verordnungen: Hier dürfen einarmige Pianospieler für Ihre Vorstellung nämlich kein Geld verlangen! Und im bakteriengefürchteten Japan gibt es sogar Bankomaten, die die Scheine vor der Ausgabe auf 200 Grad erhitzen, um sie von sämtlichen Bakterien zu befreien. Skurrile Bankomaten gibt es auch im Vatikan: Diese sind ideal, um sein kleines Latinum aufzufrischen, denn der Geldautomat spricht dort Latein. Übrigens: Der Bankomat wurde 1965 von John Shepherd-Barron erfunden – in Anlehnung an einen Süßigkeitenautomaten.


Geld und die Psyche

Wollen Sie einen Menschen dazu bringen, alles für Sie zu tun? Dann müssten Sie lediglich 10.000.000 Dollar springen lassen. Das ist nämlich die magische Grenze, für die ein Großteil der Menschheit alles tun würde – sogar ihre Freunde und Familie verlassen. Menschen, die sich Entscheidungen schwer tun, spielen gerne „Kopf oder Zahl“ – dabei wählen 3 mal so viele Personen „Kopf“ als „Zahl“. Apropos Spiel: Es gibt mehr Monopoli-Geld als echtes Geld auf der Welt – nur etwa 8% des Geldes existiert tatsächlich in physischer Form. Der Rest besteht lediglich in unseren Computersystemen.


Zahlen und Fakten

Der größte Geldschein der Welt ist der Philippinische Peso – er hat die Größe eines Din A4 Blattes. Der kleinste Schein hingegen ist der Rumänische Bani und ist etwa doppelt so groß wie eine Briefmarke. Die wertvollste Banknote, die jemals gedruckt wurde, war eine 100.000 (!) Dollarnote mit dem Porträt von Präsident Woodrow Wilson im Jahre 1934. In Simbabwe gibt es sogar eine 100-Trillionen Dollar Note – umgerechnet sind das aber nur 5 US Dollar. Wer sich jemals gefragt hat, wie groß die größte Münze der Welt ist, dem sei gesagt: Sie heißt „Rotes Känguru“, ist eine Tonne schwer, besteht aus purem Gold und kommt aus Australien. Sie ist 30 Millionen Euro wert.


Langlebigkeit des Geldes

Einen Geldschein kann man bis zu 4.000 Mal falten, bevor er zerreißt. Scheine mit geringem Wert haben eine Lebenserwartung von etwa 4 Jahren. Wertvollere Scheine können bis zu 15 Jahren halten, da sie nicht so häufig im Umlauf sind. Übrigens ist Papiergeld gar nicht aus reinem Papier, sondern besteht auch aus Baumwolle und Leinen – darum überlebt es auch die Waschmaschine.


Was kostet die Welt

Das teuerste Objekt, das jemals erzeugt wurde, ist die internationale Space-Station mit einem Kostenpunkt von 150 Billionen Dollar. Der höchste Grundstückspreis wurde 1988 in Tokyo bezahlt: etwa 200.000 € pro Quadratmeter. Dafür gewannen acht Arbeiter einer Fleischfabrik in den USA den höchsten Lottojackpot – sie durften sich über umgerechnet 274 Millionen Euro freuen.


Mehr laden