SEPA Zahlungsverkehr - aktuell: BREXIT

BREXIT Auswirkungen auf den Zahlungsverkehr 

Mit 31.01.2020 tritt Großbritannien (UK) geregelt aus der Europäischen Union (EU) aus. Die EU und UK haben sich im Austrittsabkommen auf eine Übergangsfrist bis 31.12.2020 geeinigt. Während dieser Übergangsfrist wird Großbritannien weiterhin wie ein EU-Mitgliedsstaat behandelt. 

D.h. bis zum Ende dieser Übergangsfrist - bis 31.12.2020 - bleiben für Zahlungen von und nach Großbritannien alle Verordnungen, Konditionen und Abwicklungsrichtlinien unverändert wie bisher und es besteht für Kunden hinsichtlich Zahlungsverkehr zunächst kein Handlungsbedarf.

SEPA (Single Euro Payments Area) 

SEPA steht für den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area). Der SEPA-Raum besteht aus allen Mitgliedsstaaten der EU, den EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen, sowie der Schweiz, San Marino und Monaco. 
Mit SEPA gibt es für Bankkunden keine Unterschiede zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen innerhalb des SEPA-Raumes. Innerhalb des SEPA-Raumes gelten gleiche Standards sowie einheitliche Durchführungszeiten von Zahlungen. Somit kann eine sichere, effiziente und kostengünstige Abwicklung gewährleistet werden. 

Folgende SEPA-Zahlungsarten können von Unternehmen und Privatpersonen genutzt werden:

  • SEPA-Überweisung (SEPA Credit Transfer)
  • SEPA-Lastschrift (SEPA Direct Debit CORE)
  • SEPA-Firmenlastschrift (SEPA Direct Debit B2B)
  • SEPA-Kontoauszug und -Retourdatenträger (CAMT Nachrichten)