Wie kann man mit Sparzinsen knapp an der Null-Linie noch Vermögen aufbauen? Welche Lösung ist dafür besser geeignet?

7.12.2019

Die Botschaft der Europäischen Zentralbank ist nach einer Fortsetzung der Null-Zins-Politik klar: Vorsorge am Sparbuch lohnt sich nicht mehr. Das geliebte Sparbuch eignet sich zwar weiterhin, um eine eiserne und schnell verfügbare Reserve von drei Monatsgehältern für unerwartete Ausgaben zur Seite zu legen, aber nicht um für das Alter oder größere Anschaffungen wie eine Immobilie vorzusorgen. Markus Gremmel, Bereichsleiter Marketing & Produktmanagement bei der BAWAG P.S.K.: „Wer heute mehr Rendite als die derzeitige Inflationsrate erzielen will, kommt an Wertpapieren nicht vorbei.“ Doch die Frage, die sich dabei stellt: Wie investiert man am besten in die Kapitalmärkte: via Direktinvestment oder via eine Fondspolizze (Investment in Fonds, aber mit Versicherung ausgestattet)?

Dr. Markus Gremmel, Leitung Marketing und Produkte, BAWAG P.S.K. „Wer heute mehr Rendite als die derzeitige Inflationsrate erzielen will, kommt an Wertpapieren nicht vorbei."


Dr. Markus Gremmel, Bereichsleiter Marketing & Produktmanagement, BAWAG P.S.K.


Für jeden Vorsorgetyp geeignet

Fondssparpläne oder Fondspolizzen sind auf jeden Fall eine gute Wahl, dem Zinstief zu entfliehen. Zudem sind beide Instrumente aufgrund der großen Breite der aktuell verfügbaren Fondsauswahl auch für jeden Vorsorge-Typ geeignet. Gremmel: „Entscheidend dabei ist, dass sich Kunden bei Abschluss eines Wertpapierproduktes beraten lassen und dabei wichtige Faktoren wie die persönliche Risikoneigung, Anlageziele und auch den Veranlagungszeitraum festlegt werden. Nur so lassen sich optimale Ergebnisse in der Wertpapierveranlagung erzielen.“ Natürlich birgt eine Veranlagung in den Kapitalmarkt mehr Risiken, aber es gibt viele Fondsprodukte, die selbst in turbulenten Börsenphasen positive Erträge erwirtschaften.

Auch der Faktor Zeit spielt eine entscheidende Rolle: Je länger der Anlagehorizont ist, desto chancenorientierter lässt sich veranlagen. Fonds sind darüber hinaus ein ausgezeichneter Weg mit einer sehr breiten Streuung an den Märkten zu investieren. Doch je höher die Renditeziele sind, desto mehr müssen die Anleger auch riskieren. Professionelle Fondsmanager sorgen aber dafür, dass durch den richtigen Portfolio-Mix die Risiken für die Anleger reduziert werden. „Sowohl bei einem Fondssparplan wie auch einer Fondspolizze sollte man auf eine möglichst breite Streuung in unterschiedliche Anlageklassen und Regionen setzen. Das verringert die Risiken und erhöht die Stabilität des Portfolios“, so Gremmel.

Besteuerung macht den Unterschied

Fondspolizzen und Fondssparpläne unterschieden sich auch in der Besteuerung. Im Gegensatz zu einem Direktinvestment in Aktien oder Fonds fällt bei einer Fondspolizze keine 27,5-prozentige Kapitalertragssteuer an, sondern in der Ansparphase - unter Einhaltung einer gesetzlichen Mindestlaufzeit – eine vierprozentige Versicherungssteuer. Zudem sind die Kurserträge von Investmentfonds innerhalb einer Fondspolizze steuerfrei.

Gremmel: „Je höher die erzielten Erträge sind, desto mehr kommt die Kapitalertragssteuer zum Tragen und desto höher ist auch die steuerliche Begünstigung einer Fondspolizze im Vergleich zu einem Fondssparplan.“


Auf Seitwärtsbewegung setzen.









Unterschied Bindungsfrist

Der größte Unterschied zwischen der Fondspolizze und einem Direktinvestment in Fonds liegt in der Bindungsfrist. Während bei einem Fondssparplan jederzeit auf das einbezahlte Kapital zugegriffen werden kann, so gilt es bei Fondspolizzen doch gesetzlich vorgegebene Regelungen zu beachten. Gremmel: „Bei Fondspolizzen ist grundsätzlich die Bindungsfrist zu berücksichtigen und diese beträgt bei laufender Prämienzahlung zehn Jahre. Bei der Einmalzahlungsvariante beträgt die Mindestbindungsfrist 15 Jahre. Eine Ausnahme gibt es für Kunden ab dem 50. Lebensjahr. Hier gilt ebenfalls nur eine zehnjährige Frist.“

Wer vorzeitig aus seiner Fondspolizze aussteigt, verliert allerdings die steuerlichen Vorteile und muss den Vertrag mit zusätzlich sieben Prozent Versicherungssteuer nachversteuern. „Bei Abschluss einer Fondspolizze sollte man sich also sehr genau überlegen, ob man die festgelegte Laufzeit von zehn und mehr Jahren wirklich stemmen kann“, so Gremmel, Bereichsleiter Marketing & Produktmanagment bei der BAWAG P.S.K.

Transparenz oder Schutz?

In puncto Transparenz ist ein Fondssparplan klar im Vorteil. Aktuelle Kurse der Wertpapiere können jederzeit online abgefragt werden. Deutlich komplexer ist das bei einer Fondspolizze. Hier informiert einmal jährlich die Assekuranz über den aktuellen Wert und die Zusammensetzung der Veranlagung mittels Wertnachricht. Zählt bei einem Direktinvestment der aktuelle Betrag am Depot, ist bei einer Fondspolizze zu beachten, dass auch ein Teil der eingezahlten Prämie in einen fix inkludierten Ablebensschutz fließt. Dieser bietet zusätzlichen finanziellen Schutz für die Familie im Todesfall.

Bei einem Direktinvestment wird die gesamte monatliche Sparsumme (abzüglich der Transaktionsgebühren) investiert und das hat bei einem langen Anlagehorizont auch positive Auswirkungen auf die Rendite. Informieren Sie sich noch genauer bei einem Termin mit Ihrem/r BAWAG P.S.K. Privatkunden-Experten und holen Sie sich einfach das Beste aus beiden Welten. So können Sie Ihre Vorsätze für 2019 auch nachhaltig umsetzen.


Es handelt sich um eine Marketingmitteilung im Sinne des WAG 2018. Die Informationen stellen kein Angebot, keine Anlageberatung sowie keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar und konnen ein individuelles Beratungsgesprach durch einen Anlage- oder Steuerberater nicht ersetzen. Investmentfonds weisen je nach ihrer produktspezifischen Ausgestaltung ein unterschiedlich hohes Anlagerisiko auf.
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