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Was sind Habenzinsen?


Habenzinsen, auch als Guthabenzinsen bekannt, werden KundInnen für ihre Bankguthaben gutgeschrieben. Der Habenzins ist der Preis, den die Bank den Kunden für die Geldüberlassung bezahlt. Je höher der Habenzinssatz ist, desto höher ist der Anreiz Geld in Form von Bankguthaben anzulegen, und umgekehrt.

Die Höhe der Habenzinsen hängt von der Marktsituation, der Art und Dauer der Anlage sowie der Anlagesumme ab. Habenzinsen können variabel aber auch fest vereinbart sein, dabei ist vom sogenannten Fixzins die Rede. 

Fixzinsen bleiben über eine vorab vereinbarte Zeitspanne unverändert.

Gutgeschriebene Habenzinsen unterliegen in der Regel der Steuerpflicht. In Österreich wird die Kapitalertragsteuer (KESt) durch Steuerabzug erhoben, d.h. von der Bank einbehalten und direkt an das Finanzamt abgeführt.


Wofür bekommen Sie Habenzinsen?

In der Regel werden Habenzinsen auf Sicht-, Termin- und Spareinlagen gezahlt. Sichteinlagen auf Girokonten oder Anlagekonten sind täglich fällig, d.h. sie können jederzeit behoben werden. Bei Termineinlagen wird vorab eine bestimmte Bindungsfrist vereinbart.Sparzinsen werden für Einlagen auf Sparbüchern bezahlt.


Andere Arten von Zinsen

Neben Habenzinsen gibt es unter anderem noch Sollzinsen (Nominalzinsen) bzw Überziehungszinsen auf Ausleihungen. Speziell für Kreditnehmer ist außerdem interessant, ob es sich bei den Zinssätzen um Nominal- oder Effektivzinssätze handelt. Oftmals fallen auch Begriffe wie Zinseszinsen oder Leitzins. Klicken Sie sich einfach durch die einzelnen Definitionen. In unserem Glossar erhalten Sie bessere Antworten auf Ihre Fragen!


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