Schließen

Hinweis

Bitte wählen Sie für einen Vergleich mindestens ein zweites Produkt der selben Kategorie aus.
Achtung
Diese Seite wurde für Browser der neuesten Generation optimiert.
Sie verwenden eine veraltete Version des Internet Explorer. Dieser unterstützt nicht alle Funktionen dieser Website. Um unsere Seiten in vollem Umfang nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen den Wechsel zu einer aktuelleren Version.

Jetzt Internet Explorer aktualisieren
Schließen

Das Beste für Ihr Geld

Die beste Finanzierung für Sie

Alles für Ihre sichere Zukunft

Navigation schließen

Steuern

Erfahren Sie wissenswertes zu folgenden Steuern:

  • Kapitalertragssteuer (KESt)

    Von den Kapitalerträgen aus Ihren Spareinlagen bzw. Wertpapierveranlagungen wird generell die gesetzlich vorgeschriebene, derzeit 25 %ige KESt von der Bank einbehalten und an das Finanzamt entrichtet. Mit der KESt ist die Einkommensteuer abgegolten.

  • Kursgewinnbesteuerung

    Kursgewinnbesteuerung bei Wertpapierveranlagungen für Privatanleger

    Der Nationalrat hat beschlossen, eine neue Kapitalertragssteuer („KESt“) auf realisierte Kursgewinne („Substanzgewinne“) aus Wertpapieren (z.B. Aktien, Anleihen, Fondsanteile) und wertpapiermäßig verbrieften Derivaten (z.B. Zertifikate, Optionsscheine) in der Höhe von 25% einzuführen.

    Der 25% KESt-Abzug hat in der Regel Endbesteuerungswirkung, d.h. die Erträge müssen nicht mehr in die Einkommenssteuererklärung aufgenommen werden. Realisierte Verluste aus nach der neuen Regelung angeschafften Wertpapieren können nur gegen im selben Kalenderjahr realisierte Kursgewinne sowie Zinsen und Dividenden aus Wertpapieren im Wege der Einkommenssteuererklärung gegen gerechnet werden. Darüber hinaus wurde im Rahmen des Budgetbegleitgesetzes 2012 die Möglichkeit eines automatischen Verlustausgleichs geschaffen. Das bedeutet, dass bereits die Bank – und nicht Sie als Kunde erst manuell im Nachhinein über die Einkommenssteuererklärung – Gewinne und Verluste aus KEStpflichtigen Wertpapiertransaktionen automatisch verrechnet. Die Steuerbelastung wird somit optimiert. Dies ist jedoch nur depotübergreifend für alle Einzeldepots im Privatvermögen möglich, die Sie bei einer Bank halten. Um die korrekte Durchführung des Verlustausgleichs für den einzelnen Steuerpflichtigen zu gewährleisten,, hat der Nationalrat beschlossen, den Verlustausgleich für Gemeinschaftsdepots innerhalb des Depots sowie depotübergreifend, auszuschließen. Eine Verlustverwertung ist daher nur im Rahmen der Veranlagung möglich. Treuhändig gehaltene Depots sowie Depots, auf denen Betriebsvermögen gehalten wird, sind vom automatischen Verlustausgleich ausgenommen.

    Wichtige Eckpunkte:

    Der KESt-Abzug durch die Banken erfolgt ab 1.4.2012. Dabei gilt:

    • Automatischer KESt-Abzug für realisierte Kursgewinne aus Aktien und Fondsanteilen, die ab dem 1.1.2011 erworben und nach dem 31.3.2012 veräußert werden.

    • Automatischer KESt-Abzug für realisierte Kursgewinne aus Anleihen und verbrieften Derivaten, die ab dem 1.4.2012 erworben wurden
    • Sondersteuersatz von 25% auf Kursgewinne von Anleihen und verbrieften Derivaten (Zertifikate/Optionscheine) die ab 1.10.2011 erworben und nach dem 1.4.2012 veräußert wurden (Steuererklärung).
    • Wegfall der KESt-Gutschrift/Lastschrift bei Anleihen die ab 1.4.2012 erworben 

    Gemäß der Wertpapier Anschaffungskostenverordnung des Bundesministeriums für Finanzen wurden die Anschaffungskosten von Aktien und Fondsanteilen, welche zwischen 01.01.2011 und 31.03.2012 angeschafft wurden, per 01.04.2012 pauschal mit dem so genannten gemeinen Wert festgelegt. Dieser gemeine Wert war der letzte verfügbare Schlusskurs vor dem 01.04.2012 und wurde für alle Banken einheitlich bekannt gegeben. Durch den KESt-Abzug von einem Gewinn aus dem Verkauf eines Wertpapiers mit gemeinem Wert gemäß Verordnung ist der Kursgewinn für Privatanleger in der Regel endbesteuert.

    Ein Nachweis der tatsächlichen Anschaffungskosten kann jedoch über die Veranlagung (Steuererklärung) erfolgen.

    Lesen Sie mehr im Folder Kursgewinnbesteuerung bei Wertpapierveranlagungen

  • EU Quellensteuer

    Im Rahmen der EU-weiten Zinsenbesteuerung müssen in Österreich die Banken eine derzeit 35%ige Quellensteuer auf Zinsen einheben. Betroffen sind nur in anderen EU-Staaten und deren angegliederten Ländern ansässige natürliche Personen.

  • Versicherungssteuer

    Bei Abschluss von Lebensversicherungen ab 15 Jahren Laufzeit und widmungsgemäßer Verwendung sind 4 % des eingezahlten Kapitals an Versicherungssteuer abzuführen (ausgenommen staatlich geförderte Zukunftsvorsorge). Dafür sind jedoch die laufendenden Veranlagungserträge aus Versicherungen steuerfrei - das heißt: keine Kapitalertrags-, Einkommens- und Spekulationssteuer.