Bank und UmweltBank und Umwelt

Bank und Umwelt

Der Kampf gegen den Klimawandel ist heutzutage ein zentrales Thema geworden, dem sich kein Mensch und auch kein Unternehmen entziehen kann und darf. Das gilt auch für Banken, die im Zuge ihrer Geschäftstätigkeit als ein Dienstleistungsbetrieb im Gegensatz zu produzierenden Unternehmen auf den ersten Blick zwar relativ wenige unmittelbare Anknüpfungspunkte mit Umweltschutzthematiken haben. Dennoch ist es der BAWAG P.S.K. ein Anliegen, zum Umweltschutz beizutragen, beispielsweise durch Energieeinsparungen bzw. die Reduktion von CO2-Emissionen oder durch das Angebot von Produkten, die den Klimaschutz fördern.

In diesem Sinne war das Jahr 2009 von besonderer Bedeutung für die Ökologie in der BAWAG P.S.K.
Anfang 2009 wurde in der BAWAG P.S.K. das Projekt „THINK GREEN!“ ins Leben gerufen. Diese Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, einen strategischen Blickwinkel auf alle ökologischen Thematiken in der Bank zu werfen.
Die Themen Energieeinsparungen, Müllvermeidung, Reduzierung des Wasserverbrauchs, alternative ökologische Möglichkeiten (wie z.B. unsere Fotovoltaikanlage), Qualitätsstandards oder die Einführung von EMAS wurden (und werden laufend) umfangreich durchleuchtet, zum Teil auch mit externen Experten, und es wurde ein umfangreicher Maßnahmenkatalog für die kommenden Jahre erstellt.

Eine Reihe von Projekten wurde bereits begonnen, andere, wie z.B. EMAS, benötigen eine längere Vorbereitungszeit. „THINK GREEN!“ soll aber auch dazu beitragen, die „neue BAWAG P.S.K.“ in der Wahrnehmung unserer Kunden und Partner neu zu positionieren. Es soll Kunden, Partnern und Mitarbeitern zeigen, dass wir Verantwortung auch über unser tägliches Geschäft hinaus übernehmen. Das Projekt hat das Ziel, dass alle Bereiche der Bank eine „grüne Linie“ in ihre Prozesse integrieren.
Das Projekt ist viel weniger Projekt als ein Wandel zu einer unternehmerischen und ökologischen Geisteshaltung, die für ein Unternehmen unserer Größe bald selbstverständlich sein wird.

Schwerpunkte der BAWAG P.S.K.

Abfallvermeidung
Die BAWAG P.S.K. hat einen Abfallbeauftragten, welcher für die Reduktion des Abfalls sowie für die korrekte Entsorgung sorgt. Die Überwachung der Einhaltung der abfallrechtlichen Vorschriften, Aufzeigen von Wahrnehmungen, insbesondere Mängel, sinnvolle Organisation der Umsetzung der abfallrechtlichen Bestimmungen etc. sind einige der Aufgaben des Abfallbeauftragten.

Die Grundsätze der Abfallwirtschaft:

  • Abfallvermeidung
  • Verwertung
  • Beseitigung

Reduktion der Umweltbelastung
Im Einkauf wird bei den Produkten – wo es auch ökonomisch Sinn macht – darauf geachtet, dass diese aus Recyclingmaterial bestehen, z.B. Toilettenpapier, Sparbuchhüllen, umweltfreundliches Kopierpapier etc., aber auch, dass diese in der Nutzung oder Erzeugung umweltfreundlich sind, z.B. Ankauf oder Leasing von Dienstfahrzeugen, die mit Partikelfilter ausgestattet sind.

Beispiele:
Wasser zu sparen, ist eine zentrale ökologische Maßnahme. Am Georg-Coch-Platz ist ein Hausbrunnen in Betrieb, dessen Wasser für die Kühltürme der Klimaanlagen (Verdunstung) sowie als Nutzwasser für die Sanitärräume verwendet wird. Somit kann wertvolles Hochquellwasser, dort, wo es nicht notwendig ist, eingespart werden.

Unseren Kunden/innen bieten wir unter dem Motto “Papier war gestern“ die Möglichkeit an, ihre Kontoauszüge elektronisch im PDF-Format zu erhalten. So verringern wir den Papierverbrauch.

Stromverbrauch und alternative Energie
Die weitere Senkung des Stromverbrauches ist ein wichtiges Ziel der Bank für die kommenden Jahre. Bei Renovierungen und Umbauten wird bei der Erneuerung von elektrischen Anlagen auf Energieeffizienz geachtet.

Beispiele:

Ein konkretes Projekt zur Verringerung von Energieverbrauch in der BAWAG P.S.K. war der gesamte Austausch der bestehenden, zum Teil schon älteren, Drucker-, Kopierer- und Faxinfrastruktur (rund 3.200 Stück) gegen neue Multifunktionsgeräte.

Die BAWAG P.S.K. betreibt am Standort Buchengasse/Quellenstraße eine Betriebsküche, wo rund 500 MitarbeiterInnen täglich ein Mittagessen erhalten. Natürlich werden dafür auch größere Mengen Warmwasser benötigt.

2009 wurde aus diesem Grund am Dach des Betriebsgebäudes eine solare Warmwassererwärmungsanlage für die Betriebsküche errichtet.

Mehr zum Thema BAWAG P.S.K. und Umwelt erfahren Sie im aktuellen CSR Report.