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24.4.2012 Erneuerung und Modernisierung der Zusammenarbeit zwischen der BAWAG P.S.K. und der Republik Österreich im Zahlungsverkehr24.4.2012 Erneuerung und Modernisierung der Zusammenarbeit zwischen der BAWAG P.S.K. und der Republik Österreich im Zahlungsverkehr

24.4.2012 Erneuerung und Modernisierung der Zusammenarbeit zwischen der BAWAG P.S.K. und der Republik Österreich im Zahlungsverkehr ( 24.04.2012)

Erneuerung und Modernisierung der Zusammenarbeit zwischen der BAWAG P.S.K. und der Republik Österreich im Zahlungsverkehr.

Die Republik Österreich und die BAWAG P.S.K. pflegen traditionell – noch aus Zeiten des k.k. Postsparcassen-Amtes – eine enge Partnerschaft: Die Bank zeichnet seit mehr als 120 Jahren für den Zahlungsverkehr des Bundes, von Behörden und Ämtern sowie zahlreichen bundesnahen Unternehmen verantwortlich. Mit 23. April 2012 wurde diese Partnerschaft auf eine neue, zeitgemäß adaptierte Ebene gehoben und unter Berücksichtigung moderner Zahlungsverkehrs-Anforderungen neu geregelt.

Die Republik Österreich zählt zu den größten und wichtigsten Zahlungsverkehrs-Kunden der BAWAG P.S.K. Alle Transaktionen, die in Zusammenhang mit der Republik Österreich stehen, wie z.B. Pensionszahlungen, Beihilfen und sämtliche Sozialleistungen, Förderungen sowie Steuerzahlungen etc. laufen über die Konten des Bundesministeriums für Finanzen bei der BAWAG P.S.K. Neben dem Bundesministerium für Finanzen, das für den gesamten Zahlungsverkehr des Bundes verantwortlich zeichnet, nehmen auch zahlreiche bundesnahe Unternehmen seit mehr als 120 Jahren diese Dienstleistungen in Anspruch. Im Laufe der Zeit haben sich nicht nur das zu verarbeitende Volumen, sondern auch die technischen Rahmenbedingungen stark verändert.

Mit der am 23.April 2012 vom Bundesministerium für Finanzen und der BAWAG P.S.K. unterzeichneten Vereinbarung wird die gemeinsame Basis für einen europäisch orientierten, transparenten und stabil operierenden Zahlungsverkehr gelegt. Denn bereits die Schaffung des einheitlichen Zahlungsverkehrsraumes (SEPA – Single Euro Payments Area) führte zu wesentlichen Änderungen im Zahlungsverkehr des Bundes. Auf nationaler Ebene hat die öffentliche Hand – als eine der größten Bankkunden – die Einführung von SEPA stark vorangetrieben. Auf europäischer Ebene übernahm das BMF zusammen mit der Hausbank BAWAG P.S.K. im Rahmen von SEPA eine Vorreiterrolle. Heute werden bereits über 80% aller Zahlungen des Bundes auf Basis des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrs durchgeführt.

Zeitgemäße Anpassungen
Neben beleghaften Überweisungen mittels Erlagschein werden heute hauptsächlich elektronische Transaktionen durchgeführt. Die verschiedenen Zahlungsströme müssen präzise geleitet, taggleich gebucht sowie dokumentiert werden. Genau hier setzt einer der Kernpunkte der adaptierten Vereinbarung an. Die neuen Rahmenbedingungen definieren die zeitgemäße Abwicklung aller finanztechnischen Zahlungsverkehr-Details:

  • Einsatz neuester Entwicklungen in der Zahlungsverkehrsinfrastruktur

  • Steigerung der Kundenfreundlichkeit durch Einführung einer eigenen Bankleitzahl für die Republik Österreich

  • verbesserte Sicherheitsstandards für die Republik Österreich durch Routing über das neue Clearinghouse – CS.A (Clearing Service Austria) – der Österreichischen Nationalbank

  • gemeinsame Weiterentwicklung einer möglichst punktgenauen Liquiditätssteuerung für die Republik Österreich

  • klare und umfassende Definition sämtlicher Leistungen

  • Abschluss von messbaren Service-Level Vereinbarungen

Herausfordernde Lösungen für den Bund
Mit Unterzeichnung der adaptierten Vereinbarung zwischen der Republik Österreich und der BAWAG P.S.K. beweist die Bank einmal mehr ihre Technologieführerschaft auf dem Gebiet der Zahlungsverkehrsabwicklung. So wurden auf Grund des ungleichen Aufkommens an Transaktionen, z.B. zu Steuerterminen, bei Gehalts- und Pensionszahlungen, von der Bank speziell für die Republik Österreich technische Lösungen entwickelt, die einmalig am Markt sind. Sie berücksichtigen z.B. die Buchungslogik über viele Hierarchien von unterschiedlichen Bundeskonten hinweg.

In Abstimmung mit der Österreichischen Nationalbank und der BAWAG P.S.K. wurde dem Bund eine eigene Bankleitzahl zugewiesen. Diese von der OeNB, eigens für den Bund vergebene BLZ dient der Steuerung der Einzahlungen und Auszahlungen des Bundes. Für europäische bzw. internationale Zahlungen wird der österreichischen Bundesverwaltung in weiterer Folge auch ein eigener BIC (SEPA-Bankleitzahl) zu Verfügung stehen.

Mit diesen Neuerungen positioniert sich die BAWAG P.S.K. weiterhin als erste Ansprechpartnerin für besonders herausfordernde Zahlungsverkehrsprojekte und baut ihre Vorreiterrolle weiter aus. Mit dieser modernen und leistungsorientierten Kooperation erreicht der Zahlungsverkehr des Bundes eine neue Ära von zukunftssicheren Prozessen, spezifischen Leistungen, optimierten Sicherheitsstandards und stabil operierenden Services.

Der Zahlungsverkehr der BAWAG P.S.K.
Der Zahlungsverkehr ist innerhalb der BAWAG P.S.K. als eigenständiges, strategisches Geschäftsfeld aufgestellt. Diese Eigenständigkeit leitet sich aus der Bedeutung ab, die der BAWAG P.S.K. in diesem speziellen Segment am heimischen Finanzdienstleistungsmarkt zukommt. Neben der Durchführung des Zahlungsverkehrs für die Republik Österreich, bundesnaher Institutionen sowie Privat- und Kommerzkunden bildet die Spendenabwicklung für gemeinnützige Organisationen einen weiteren Schwerpunkt im Zahlungsverkehr der BAWAG P.S.K. An einem Arbeitstag verarbeiten die IT-Systeme der BAWAG P.S.K. durchschnittlich 170.000 Zahlungsverkehrsbelege und rund 1 Million elektronische Überweisungen. Damit ist die BAWAG P.S.K. einer der führenden Zahlungsverkehrsanbieter am Markt und verfügt über einen Marktanteil von beinahe 20% an den österreichischen Zahlungsverkehrstransaktionen.

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