BAWAG P.S.K. setzt soziale Verantwortung in verschiedensten Lebensbereichen umBAWAG P.S.K. setzt soziale Verantwortung in verschiedensten Lebensbereichen um ( 27.05.2010)
CSR Report 2009: Erstes Jahr „Neue Chance Konto“, Sicherheitsbarometer und weitere Aktivitäten dokumentiert.
Als größte Kundenbank Österreichs nimmt die BAWAG P.S.K. ihre soziale Verantwortung in verschiedenen Lebensbereichen ihrer Kunden wahr. Damit dies auch für Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft überprüfbar ist, veröffentlicht die Bank nun ihren - bereits zweiten – Corporate Social Responsibilty (CSR -)Report 2009 auf ihrer Homepage. Damit gewährt die Bank Einblicke in ihre gesellschaftspolitischen Zielsetzungen, macht ihre Aktivitäten transparent und präsentiert konkrete Ergebnisse.
CSR – also die Wahrnehmung sozialer Verantwortung im Unternehmensbereich – gehört für die BAWAG P.S.K. zum fixen Bestandteil ihrer Strategie. Mit einem CSR-Verantwortlichen und der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten beweist die Bank, dass die Aktivitäten durchaus langfristig und nachhaltig ausgelegt sind. So hat man beispielsweise in den beiden vergangenen Jahren gemeinsam mit der Beraterfirma „Human Rights Consulting Vienna“ das Thema Menschenrechte umfangreich bearbeitet und als erste Bank Österreichs eine „Menschenrechtsmatrix“ geschaffen. In dieser regelt die Bank den Umgang mit Kunden und Mitarbeitern und bildet damit eine Basis für eine intelligente und nachhaltige Form des Zusammenarbeitens und Wirtschaftens.
CSR-Report 2009 veröffentlicht
Mit dem CSR-Report 2009 legt die BAWAG P.S.K. bereits zum zweiten Mal einen offiziellen Bericht über ihre CSR-Maßnahmen sowie deren gesellschaftlichen Auswirkungen vor. Die Ausformulierung dieses Reports ist eine der Grundvoraussetzungen, die Aktivitäten transparent und nachvollziehbar zu gestalten. Zudem bietet dieser die Grundlage zum Vergleich mit anderen Unternehmen. Der Report berichtet auf Basis der GRI-Richtlinien (Global Reporting Initiative für Nachhaltige Berichterstattung).
Ein wichtiger Schritt war auch der Beitritt zum „UN Global Compact“ im Jahr 2009. „Mit unserem Beitritt bzw. der Selbstverpflichtung zu den 10 Prinzipien des UN Global Compact im März 2009 haben wir eine externe Kontrollinstanz eingeführt. Im so genannten „Communication on Progress“ berichten wir jährlich über unsere Fortschritte bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Prinzipien. Das macht unsere Arbeit zwar nicht unbedingt leichter, aber wir nutzen diesen Input von außen, um unsere Projekte in Zukunft noch gezielter auf gesellschaftliche Entwicklungen abzustimmen“, so Günter Horniak, CSR-Beauftragter der BAWAG P.S.K. Der aktuelle CSR Report enthält auch den Bericht über „Communication on Progress“ (kurz: CoP).
Weitere Thematiken auf die der CSR Report 2009 eingeht, betreffen MitarbeiterInnen, Umwelt aber auch nachhaltige Produkte.
Konkrete Projekte mit Mehrwert
Hinter der breit gefassten Bezeichnung der Corporate Social Responsibility setzt die
BAWAG P.S.K. sehr konkrete Projekte mit gesellschaftlichem Mehrwert um. Nach grundlegender Analyse der eigenen Leistungsbereiche und Schnittstellen zu den persönlichen Bedürfnissen in der Finanz- und Lebensplanung der Österreicherinnen und Österreicher hat die Bank ihre CSR-Aktivitäten 2009 auf zwei verschiedene Maßnahmen in ihrem Kerngeschäft fokussiert. Hinter der Produktlösung „Neue Chance Konto“ steht der offene Zugang zu Bankdienstleistungen für Menschen, die aufgrund mangelnder Bonität von der Teilnahme am Zahlungsverkehr – und damit dem normalen gesellschaftlichen Leben – ausgeschlossen waren.
Mit dem „Sicherheitsbarometer“ setzt die BAWAG P.S.K. auf Offenheit und Transparenz und kennzeichnet seit 2009 alle ihre Werbemittel für Spar-, Veranlagungs- und Lebensversicherungsprodukte. Unsere Kunden können nun auf einem Blick erkennen, in welchem Verhältnis Ertrag und Sicherheit einer Veranlagung zueinender stehen.
Infobox: Das „Neue Chance Konto“ der BAWAG P.S.K.
Aufgrund mangelnder Bonität sind in Österreich rund 50.000 Menschen von den wichtigsten Bankdienstleistungen ausgeschlossen. Sie erhalten kein eigenes Girokonto, können deshalb keine Überweisungen tätigen und bekommen auch kein Geld überwiesen. Einzahlungen mit Erlagscheinen kosten wiederum Bearbeitungsgebühren, die die ohnehin prekäre Lage zusätzlich verschärfen. Dieser Umstand grenzt sie automatisch von der Teilnahme am normalen gesellschaftlichen Leben aus und verstärkt die Gefahr in die Armut abzugleiten. Vor genau einem Jahr hat die BAWAG P.S.K. deshalb das „Neue Chance Konto“ geschaffen. Es verfügt über keinen Überziehungsrahmen, keine Bankomat- oder Kreditkarte, bietet aber darüber hinaus dieselben Leistungen wie das günstigste PSK BANK-Kontopaket. Allein im ersten Jahr der Einführung dieses Kontos (April 2009) wurden über 5.000 solcher „Neue Chance Konten“ eröffnet und geben diesen Menschen wieder die Möglichkeit, uneingeschränkt am wirtschaftlichen Leben teilzunehmen und über eine „finanzielle Identität“ zu verfügen. Sie können in diesem Punkt wieder ein selbstbestimmtes Leben führen. Dadurch verringern sich die Gefahren von Diskriminierung und sozialer Ausgrenzung, die im schlimmsten Fall zu einem weiteren sozialen Abstieg führen – hinein in die Armut. Zudem ist dieses Konto für Dritte nicht als spezielles Konto zu erkennen.
„Die Kundenstruktur ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Der Großteil der ‚Neue Chance’-Kunden ist im erwerbsfähigen Alter, viele leben alleine oder zu zweit. Die genaue Analyse zeigt, dass wirklich jeder in diese Bonitätsfalle geraten kann, ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht oder sozialen Status“, geht Regina Prehofer ins Detail.
Das „Neue Chance Konto“ ist ein typisches Beispiel für gelebte und praktisch umgesetzte CSR im Bankensektor. Der leichte Zugang zu diesem Produkt – der Vertrieb erfolgt österreichweit über 1.120 Postfilialen – erleichtert es, die Menschen direkt zu erreichen und sie wieder in den alltäglichen Zahlungsverkehr einzubringen.
„Das „Neue Chance Konto“ war eine Konsequenz aus unserer intensiven Beschäftigung mit den Menschenrechten. Damit haben wir Menschenrechte direkt in unser Kerngeschäft transferiert und ein eigenes Produkt geschaffen. Auf diese Weise zeigen wir, was das „abstrakte“ Thema Menschenrechte konkret bedeuten kann.“ ergänzt Günter Horniak.
Dass diese Bemühungen auch anerkannt werden, zeigt die Nominierung des „Neue Chance“ Konto für den TRIGOS-Sonderpreis 2010 „Maßnahmen gegen Armut und soziale Benachteiligung.
Infobox: Sicherheitsbarometer der BAWAG P.S.K.
Für unsere eigenen wie auch für alle Bankkunden ist derzeit die Frage, wie legt man sein erspartes Geld am besten und am sichersten an, von großer Bedeutung. Die BAWAG P.S.K. hat auch hier ihre Verantwortung wahrgenommen und kennzeichnet seit 2009 als erste und bisher einzige Bank alle ihre Veranlagungsprodukte mit einem „Sicherheitsbarometer“.
Eine Skala von jeweils fünf Punkten, die den Grad der Sicherheit und die Höhe der Ertragschance angibt, macht auf einen Blick sichtbar, in welcher Relation die Ertragschance zur Sicherheit des Veranlagungsproduktes steht. Es stellt das ideale Kriterium für die Entscheidung dar, ob der Kunde am Kapitalmarkt investieren und Risiken eingehen oder doch lieber auf geringe, aber sichere Ertragschancen setzen soll. Der Kunden erkennt deutlich: höhere Ertragschancen gehen zu Lasten der Sicherheit – und umgekehrt.
Der Vorteil des „Sicherheitsbarometers“ liegt in seiner einfachen und verständlichen Form sowie darin, dass unterschiedliche Angebote optimal miteinander verglichen werden können. Damit kann der Kunde seine Investment-Entscheidung zielgerichtet auf sein persönliche Spar- und Anlagekonzept abstimmen. Dieser einzigartige und transparente Service in Österreich wurde erstmals im Rahmen der BAWAG P.S.K. Weltspartagskampagne 2009 kommuniziert.
Universitäts-Studie bestätigt soziale Verantwortung der BAWAG P.S.K. – 2.Platz
Das Selbstverständnis der BAWAG P.S.K. als ‚good citizen’ belegt eine Studie der Johannes-Kepler-Universität Linz im Auftrag der Wirtschaftskammer Oberösterreich. Unter dem Titel „Schein und Wirklichkeit: Corporate Social Responsibility (CSR) im oberösterreichischen Bankensektor“ werden die Maßnahmen verschiedener Banken quantifiziert und direkt verglichen. Spezielle Berücksichtigung fanden die Bereiche „Werte, Visionen und Strategie für eine nachhaltige Entwicklung“, „Ziele mit Nachhaltigkeitsbezug“, „Nachhaltigkeit in der Betriebsführung“ sowie „Innovationen für Nachhaltigkeit: Nachhaltige Bankprodukte“. In der Gesamtbewertung über alle Bereiche konnte die BAWAG P.S.K. – sehr knapp hinter dem Bestgereihten – den zweiten Platz belegen. Die Begründung der Studien-Autoren: „Die BAWAG P.S.K. hat als einzige der untersuchten Banken für 2008 einen CSR-Report auf Basis der GRI-Richtlinien (Global Reporting Initiative für Nachhaltige Berichterstattung) erstellt und einen Corporate Social Responsibility Beauftragten nominiert.“ Darüber hinaus würde auch die Palette an Bankprodukten und -dienstleistungen einen positiven CSR-relevanten Eindruck hinterlassen.
Regina Prehofer, Vorstandsdirektorin der BAWAG P.S.K.
Soziale Verantwortung zu tragen ist für die BAWAG P.S.K. nichts Neues. Umso schöner, wenn unsere Aktivitäten, die wir erst im vergangenen Jahr unter dem konzeptiven Dach der CSR gebündelt haben, bereits nach dieser kurzen Zeit österreichweit wahrgenommen werden, wie zudem auch die Nominierung zum TRIGOS-Sonderpreis beweist. Die Anzahl der Kontoeröffnungen des „Neue Chance Kontos“ sowie die Inanspruchnahme unserer unbürokratischen „Insolvenz-Überbrückung“ sind klar messbare Indikatoren für die Akzeptanz und den Erfolg unserer Bemühungen. Das Erreichen des zweiten Platzes in der oberösterreichischen Bankenstudie bestätigt unsere Zielsetzungen, CSR nicht nur am Papier festzuschreiben, sondern in unserer täglichen Arbeit zu leben. Wir werden deshalb auch in Zukunft alle Leistungs- und Produktbereiche gezielt abklopfen, um Optimierungspotenzial aufzuspüren und unsere Mitarbeiter für diesen Bereich zu sensibilisieren.
Günter Horniak, CSR Beauftragter der BAWAG P.S.K.
Es ist für uns von großer Bedeutung Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung direkt in unserem Kerngeschäft zu zeigen und zu beweisen. Nur so kann man davon sprechen, dass CSR eine bedeutende Rolle im Unternehmen spielt. Mit unseren Produkten und unseren Maßnahmen machen wir diese Verantwortung mehr als deutlich. Der aktuelle CSR Report macht unsere Bemühungen und Aktivitäten dazu nachvollziehbar und transparent.
Rückfragen an:
BAWAG P.S.K. Konzernpressestelle
Tel. +43 (0) 5 99 05-31210
E-Mail: presse@bawagpsk.com
Bei Fragen zu CSR:
CSR Beauftragter Günter Horniak
Tel. + 43 (0) 5 99 05 – 22555
E-Mail: guenter.horniak@bawagpsk.com
Den CSR Report finden Sie unter: www.bawagpsk-annualreport.com
