Ausgangssituation: Ein Unternehmen hat eine freie Liquidität von 5 Mio. Euro für einen Zeitrahmen von ca. 8 Jahren. Die Entscheidungsträger des Unternehmens stehen nun vor der Wahl, für welche Veranlagungslösung sie sich entscheiden sollen. Neben Fonds und Aktien bieten Anleihen verschiedenster Emittenten hier interessante Alternativen.
Beispiel:
ANLEIHE | EMITTENT | RATING | LAUFZEIT | KUPON | KURS |
| Anleihe X | Finanzbranche | AAA | bis 2018 | 3,25 | 100,70 |
| Anleihe Y | Industrieunternehmen | kein Rating einer Ratingagentur | bis 2017 | 5,375 | 100,94 |
Aus Basis welcher Informationen kann das Unternehmen eine Veranlagungsentscheidung treffen?
Emittentenrisiko
Neben der Rendite der Anleihe zählt die Ausfallwahrscheinlichkeit des Emittenten (d.h. die Anleihe kann dem Investor nicht zurückbezahlt werden) zu den größten Risikofaktoren der Anleihen. Diese können durch bestgeratete Emittenten und/oder auch staatsgarantierte Papiere reduziert werden.
Rendite
Was bei der Geldmarktveranlagung der Zinssatz, ist bei der Anleihe die Rendite. Die Rendite hängt von Kupon, Laufzeit und Kurs ab:
Anleihe X: aktuelle Rendite 3,15%
Anleihe Y: aktuelle Rendite 5,21%
Abgesehen vom Emittentenrisiko, welches es im Risikomanagement gesondert zu beurteilen gilt, erreicht das Unternehmen beim Kauf der Anleihe Y bis zur Tilgung eine Rendite von 5,21%. Anleihen, auf liquiden Märkten gehandelt, können jederzeit zu Marktkursen wieder verkauft werden.
Das
Fixed Income Team der BAWAG P.S.K. bietet Ihnen gerne individuelle, auf Ihre jeweilige Situation zugeschnittene Lösungen an.