WECHSELKURSRISIKO - FALLBEISPIELE
Hier finden Sie informative Fallbeispiele zu den gängigsten Absicherungsprodukten im Bereich des Wechselkursrisikomanagements.
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TERMINGESCHÄFT
Ein österreichischer Exporteur erwartet in 10 Monaten einen Zahlungseingang über GBP 250.000,-. Er verkauft den GBP-Betrag mittels Devisentermingeschäft zum Kurs 0,8750 und erhält dafür EUR 285.714,29. Wenn der Kurs in 10 Monaten auf 0,9100 steigt, wäre sein GBP-Eingang ohne Absicherung nur mehr EUR 274.725,27. Fällt der EUR/GBP Kurs allerdings auf 0,8500, wäre sein GBP-Eingang EUR 294.117,64 wert.
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DEVISENSWAP
Ein österreichischer Exporteur hat im Jänner eine Rechnung mit Zahlungsziel Juni in Fremdwährung ausgestellt und diesen erwarteten Zahlungseingang auf Termin verkauft. Da sein Kunde mit Liquiditätsproblemen kämpft, verlängert er das Zahlungsziel auf September. Er hat nun den Bedarf, den Fälligkeitstermin seines Terminverkaufs auf September zu verlegen - die Position also zu swapen. Durch den Abschluss eines Devisenswaps stellt der Exporteur seine Euro-Liquidität sicher und hat weiterhin eine Absicherung für seinen Fremdwährungseingang.
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DEVISENOPTIONEN
Ein österreichischer Exporteur erwartet einen Zahlungseingang von USD 500.000,- in 6 Monaten. Er möchte nun den derzeitigen Dollarkurs absichern und kauft daher eine EUR/USD Call (=USD-Put) mit dem Basispreis von 1,35 und der Laufzeit von 6 Monaten und sichert sich so den Gegenwert von EUR 370.370,37. Steigt der Dollarkurs auf 1,45, dann wäre der USD-Eingang nur mehr EUR 344.827,58 wert - die Option wird ausgeübt. Sinkt der Kurs auf 1,25, lässt der Exporteur die Option verfallen und verkauft den Dollareingang zum Kassakurs.