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WECHSELKURS MANAGEMENT - PRODUKTBESCHREIBUNGEN
Auf dieser Seite bieten wir Ihnen einen kurzen Überblick über einfache Produkte zum Thema Wechselkursrisiko.
Selbstverständlich stehen Ihnen die Experten des
Corporate Treasury Solutions Teams für Fragen zu Produkten oder individuellen Lösungen gerne zur Verfügung.
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TERMINGESCHÄFT
Unter einem Termingeschäft versteht man den Austausch von einer Währung gegen eine andere Währung zu einem zukünftigen, aber bei Abschluss schon festgelegten Zeitpunkt. Alle Details des Termingeschäfts (Beträge, Kurs und Erfüllungsdatum) werden bei Abschluss festgelegt und sind für beide Vertragspartner bindend.
Termingeschäfte gibt es in allen frei konvertierbaren Währungen. In den liquiden Märkten können auch Laufzeiten von mehr als einem Jahr gehandelt werden.
Vorteil des Termingeschäfts ist, dass der Abschluss keine Kosten oder Prämien verursacht. Nachteil ist ein hohes Zeitpunkrisiko, d.h. der Abschlusszeitpunkt spielt eine entscheidende Rolle.
| Ein Exporteur wird dieses Instrument nutzen, wenn er mit fallenden Fremdwährungskursen rechnet. |
| Ein Importeur wird dieses Instrument nutzen, wenn er mit steigenden Fremdwährungskursen rechnet. |
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DEVISEN SWAP
Unter einem Devisenswap versteht man den Kauf oder Verkauf einer Währung am Kassamarkt und den gleichzeitigen Verkauf oder Kauf auf Termin. Somit handelt es sich um die Kombination eines Kassa- und eines Termingeschäftes. Die Differenz zwischen Kassa- und Terminkurs (der Swapsatz) ist für den Preis entscheidend. Bei dieser Vereinbarung zwischen einem Kunden und dessen Bank wird
- ein bestimmter Betrag
- zu einem fix definierten Kurs
- zu einem festgelegten Zeitpunkt
ausgetauscht. Der Preis wird durch einen Auf- bzw. Abschlag auf den Kassakurs gebildet, welcher die Zinsdifferenz der beiden Währungen ausdrückt.
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KAUF EINER DEVISENOPTION
Mit einer Devisenoption sichert sich der Käufer der Option das Recht, aber nicht die Pflicht, eine bestimmte Anzahl von Devisen während oder am Ende der Laufzeit der Option zu einem im Voraus vereinbarten Basispreis entweder zu kaufen oder zu verkaufen.
Das Recht zu kaufen nennt man CALL-, das Recht zu verkaufen nennt man PUT-Option.
Der Käufer der Option muss festlegen, welchen Betrag welcher Währung er zu welchem Ausübungspreis (der Kurs, der bei einer ev. Ausübung seines Rechtes verwendet wird) an welchem Ausübungstag kaufen bzw. verkaufen möchte.
Für dieses Recht bezahlt der Käufer bei Abschluss des Optionsgeschäftes den Optionspreis (die Prämie). Die Höhe der Prämie hängt direkt von dem gewählten Ausübungspreis, der Laufzeit und u.a. auch der Schwankungsbandbreite (Volatilität) ab.
| Beim Kauf von Devisenoptionen hat der Käufer ein beschränktes Verlustpotential (Prämie), allerdings unbeschränktes Gewinnpotential. |
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VERKAUF EINER DEVISENOPTION
Der Verkäufer einer Devisenoption hat die Verpflichtung, eine bestimmte Anzahl von Devisen während oder am Ende der Laufzeit zu einem im Voraus vereinbarten Basispreis entweder zu kaufen oder zu verkaufen, wenn der Käufer der Option sein Recht ausnutzt. Dafür erhält der Verkäufer der Option (auch Stillhalter genannt) eine Prämie.
Das Recht zu kaufen nennt man CALL-, das Recht zu verkaufen nennt man PUT-OPTION.
Der Verkäufer der Option muss festlegen, welchen Betrag welcher Währung er zu welchem Ausübungspreis (der Kurs, der bei einer ev. Ausübung der Verpflichtung verwendet wird) an welchem Ausübungstag kaufen bzw. verkaufen wird, wenn die Verpflichtung schlagend wird.
Für dieses Recht erhält der Stillhalter eine Prämie. Die Höhe der Prämie hängt direkt von dem gewählten Ausübungspreis, der Laufzeit und u.a. auch der Schwankungsbreite des Währungspaares (Volatilität) ab.
| Beim Verkauf von Devisenoptionen hat der Stillhalter ein beschränktes Gewinnpotential (Prämie), allerdings unbeschränktes Verlustpotential. |